Haenyeo: The inspiring female divers of South Korea

By: Nicole Grycweig

They cook, take care of the house, children and do everything else that is required to be done in a day in the life of working women. What is extraordinarily special about Haenyeo women in the South Korean island Jeju is that they have the grit to dive free into the cold, treacherous sea to be the breadwinners in their families.

Watching these women diving is an awe-struck sight. They dive free into the deep water, down up to 10 meters, holding their breath for a couple of minutes, without an oxygen tank or other equipment. The purpose is to collect abalone, sea urchins and cucumbers.

Most of these women are over 60 years now, some of them are diving even in their 70s and 80s. Their training for this profession, also called Muljil locally, begins at a really young age. Traditionally, the mothers pass on the skills and expertise to their daughters to take up the profession.

Originally, this type of diving was exclusive to men. Over a period of time, female divers began to outnumber the male divers, turning diving into an industry dominated by women in Jeju and boosting the island’s economy. The first records of Haenyeo are from the 17th century. Many of these women subsequently replaced their husbands as to the main providers of their families.

Haenyeo women defy the conventional patriarchal system and represent a semi-matriarchal family structure in Jeju and are considered to be the pillar of the island’s economy. However, even with international acclaims, the number of these divers are dwindling significantly. Despite their exceptional efforts, seafood harvesting is not the economic driver in Jeju. It is tourism that contributes to maximum economic growth. Jeju’s beautiful landscapes and idyllic beaches make it a popular touristic destination, especially for the honeymooner.

This, along with the lack of interest by the new generation women to take up free-diving as a profession, it would not be surprising to see this long-lived tradition disappearing in the future. Meanwhile, the stories of these women continue to inspire all.

 Pictures:  Our contributor write Nicole Grycweig recently travelled to South Korea and had a chance to know these superwomen up and close. Nicole shares some of her pictures from her memorable experience.

 

 

 

 

 

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Haenyeo: Die inspirierende weibliche Diversität in Südkorea

Sie kochen, passen auf Haus und Kinder auf und tun alles andere, was von Ihnen in ihrem Alltag als berufstätige Frauen erwartet wird. Aussergewöhnlich speziell an den Frauender “Haenyeo” Kultur, die auf der südkoreanischen Insel Jeju leben ist jedoch, dass sie den Mut aufbringen in das kalte Meer zu tauchen, um die Hauptverdiener der Familie zu sein.

Diese Frauen hinabtauchen zu sehen, ist ein Anblick der ehrfürchtig macht. Völlig frei tauchen sie mehr als zehn Meter tief hinab und halten dabei ihre Luft für mehrere Minuten an -ohne dabei einen Sauerstofftank oder andere Ausrüstung zu benutzen. Ihre Absicht ist es, so viel wie möglich Pfahlmuscheln, Seeigel und Seegurken ausder Tiefe an die Oberfläche zu bringen.

Die meisten dieser Frauen sind inzwischen über 60 Jahre alt, manche tauchen sogar noch in ihren 70-er oder 80-er Jahren. Ihr Training für diesen Beruf, der lokal als “Muljil” bezeichnet wird, beginnt bereits in einem sehr jungen Alter. Traditionellerweise bewahren die Mütter diese Fähigkeiten und geben ihre Kenntnisse an die Töchter weiter, damit diese den Beruf fortführen können.

Ursprünglich war diese Art zu tauchen etwas exklusiv Männliches. Über eine längere Zeitperiode hindurch begannen die Frauen jedoch allmählich, die Männer in diesem Beruf zahlenmässig zu übertreffen. Sie machten das Tauchen schliesslich zu einer von Frauen dominierten Industrie in Jeju, mit deren Hilfe die Wirtschaft der Insel einen neuen Aufschwung erlebte. Die ersten Aufzeichnungen der Haenyeo stammen aus dem 17. Jahrhundert. Viele von diesen Frauen haben über die Zeit ihren Ehemann in der Position als Haupternährer der Familie abgelöst.

Haenyeo Frauen trotzen dem konventionellen patriarchialen System und repräsentieren eine semi-matriarchiale Familienstruktur auf der Jeju Halbinsel. Sie werden zudem als eine tragende Säule der Wirtschaft dieser Insel betrachtet. Trotz viel internationalem Zuspruch nimmt die Anzahl der Taucherinnen jedoch signifikant ab. Ungeachtet ihrer aussergewöhnlichen Bemühungen ist die Ernte von Meeresfrüchten nicht die treibende ökonomische Kraft in Jeju. Es ist der Tourismus, der zum maximalen ökonomischen Wachstum der Insel beiträgt. Die schöne Landschaft und die idyllischen Strände machen Jeju besonders für Hochzeitsreisende zu einem beliebten Touristenziel.

Diese Tatsache, im Zusammenspiel mit dem Mangel an Interesse der jungen Generation von Frauen, das freie Tauchen als Beruf weiter fortzuführen, könnte diese langegepflegte Tradition zum Verschwinden bringen. Bis dahin jedoch werden die Geschichten dieser Frauen weiter fortbestehen, um uns alle zu inspirieren.

Bilder:  Unsere Autorin Nicole Grycweig reiste kürzlich nach Südkorea und hatte die Gelegenheit, diese Superfrauen näher kennenzulernen. Nicole teilt mit uns einige ihrer Bilder von dieser unvergesslichen Erfahrung.

 

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