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Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände?

Eine Veranstaltung von Polit-Forum Bern in Zusammenarbeit mit Lucify.ch im Rahmen der Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen».

Leider hatte Polit-Forum technische Probleme und der Livestream sowie die Aufnahme haben nicht funktioniert. Deswegen würde leider kein Video der Veranstaltung aufgeschalten.
Verschiedene Berichte zeigen, dass es in der Schweiz grosse Mängel bei der Unterbringung und Betreuung von asylsuchenden Frauen gibt. Asylunterkünfte sind oftmals überlastet und den besonderen Bedürfnissen von Frauen wird nicht Rechnung getragen: Männer, Frauen und Kinder leben auf engstem Raum zusammen, ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten. Es fehlen geschützte Räume für Frauen, sowie weibliches und ausgebildetes Betreuungspersonal. Diese fehlende geschlechtersensible Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Frauen führt dazu, dass sie sich nicht sicher fühlen und Gewalt bis hin zu Feminizid erleben. Wie ist die Situation aktuell in den Asylunterkünften? Welche Auswirkungen haben die Umstände in Asylunterkünften auf die psychische Gesundheit und das Zusammenleben von Männern und Frauen? Wie können Unterbringung und Betreuung ausgestaltet werden, damit geflüchtete Frauen sich sicher und geschützt fühlen?

Podiumsdiskussion mit: Hans-Ulrich Salzmann, Architekt Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava Moderation: Tahmina Taghiyeva, Journalistin und Aktivistin. Lesungen von Berichten über Feminizide und Erfahrungen von Frauen in Asylunterkünften. Gelesen von Anna Butan, Lucify.ch.


Frauenstimmrecht für wen? – Migrantinnen fordern Mitsprache!
Wir feiern dieses Jahr 50 Jahre Frauenstimmrecht. 🎉
Aber welche Frauen haben in der Schweiz überhaupt das Recht zu stimmen und zu wählen?
Der cfd greift das diesjährige Jubiläum auf, um darauf hinzuweisen, dass viele Frauen von diesem Recht ausgeschlossen werden. ❌
Dennoch gibt es Möglichkeiten der Mitsprache und diese zeigt der cfd auf. ✊

Diskussions-Gäste:
Tahmina Tagizade (Wir alle sind Bern), Itziar Marañon (Fachstelle für Migrations- und Rassismusfragen) Carmen Lucchini-Gutiérrez (Stadträtin Nidau), Verónica Sánchez (IRDP) und Sabrina Nizzo (Frauenhaus)

Diese Veranstaltung ist vom CFD organisiert und von Lucify.ch live übertragen.


INES Webinarreihe in Zusammenarbeit mit Lucify.ch

#Repräsentation – Chancengleichheit und Diversity in den Medien
Obwohl die Schweiz vielfältig ist, vermitteln Mainstream-Medien ein Bild einer reinen eidgenössischen Kultur und Bevölkerung. Konkret fehlen in Fernsehen, Radio und Zeitungen People of Color, Stimmen mit Akzenten und ausländisch-klingende Namen. Migrant*innen werden zu oft für Stellen in den Medien als nicht geeignet wahrgenommen. Aber die Erfahrungen der freien und Community Medien haben gezeigt, dass Migrant*innen Kompetenzen in die Medienproduktion sowie spannende Blicke auf die Schweiz mitbringen, welche ein breites Publikum interessieren. Diesen Medien fehlen aber die finanziellen Ressourcen, um ein konkurrenzfähiges Angebot zu produzieren und den Medienproduzent*innen eine berufliche Karriere zu ermöglichen.
Die Perspektiven von Migrant*innen und Personen mit Migrationsgeschichte sind nicht nur in der Medienproduktion wenig repräsentiert, sondern werden sie als Publikum auch nicht genügend angesprochen, auch von den öffentlichen-rechtlichen Medien, die dazu verpflichtet sind. Viele Medienunternehmen setzen sich bereits mit dem Thema Diversität auseinander und haben sich vorgenommen, ihre Unternehmen und Angebote inklusiver zu gestalten. Welche Strategien haben Schweizer Medienunternehmen, um mehr Diversität zu erreichen? Welche sind die Erfahrungen anderer Medien im Ausland?
In diesem Webinar ermöglichen wir eine Debatte zwischen Rand- und Mainstream-Medien mit Gästen aus beiden Bereichen. Wir wollen über ein mögliche Schweizer Medienlandschaft reden, die für alle und von allen sei kann.
Hosts: Perla Ciommi,  Lucify.ch
Tatiana Vieira und Christoph Keller,  Memleket  &  Neue Schweizer Medienmacher*innen
Gäste:
Severine Schori-Vogt, Präsidentin des Diversity Boards der SRG (CH)
Zahra Nedjabat, Head of International Relations and Diversity, Deutschen Welle (DE)
Vjosa Gervalla,  Albinfo.ch (CH) Albina Muhtari,  Baba News (CH), Magdalena Nadolska,  RaBe (CH), Moderation: Christoph Keller

INES Webinarreihe 2021 in Zusammenarbeit mit Lucify.ch


#CitizenshipInTheMaking – Das Selbstbild der Schweiz braucht ein Update
Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz wohnen und zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Schweizer Bürgerin zu sein, ist jedoch weit mehr als den Schweizer Pass zu haben, oder eben nicht. Meinen wir es ernst mit unserer Demokratie, und möchten wir diese in der Zukunft stärken, braucht es letztlich einen Paradigmenwechsel: Aufenthaltssicherheit, politische, soziale, kulturelle und symbolische Zugehörigkeit sowie Diskriminierungsfreiheit. Im Zentrum steht die Herausforderung, ein neues Wir zu entwickeln, eine neue Vorstellung von Bürgerinnenschaft bzw. Citizenship sowie einen neuen Gemeinsinn, der Verantwortung und Sorge für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schweizer Gesellschaft im globalen Zusammenhang trägt.

Diskussions-Gäste:
Fanny de Weck, Juristin, Aktion Vierviertel
Kijan Espahangiz, Migrationshistoriker, Institut Neue Schweiz
Sarah Schilliger, Soziologin, Wir alle sind Bern


#VonWegenSonderweg: Wie die Welt die Schweiz ertragen könnte – Alternativen zu einem postkolonialen Geschäftsmodell

21.April 2021 19:00

Als einer der bedeutendsten Finanz- und Handelsplätze der Welt betreibt die Schweiz ein Geschäftsmodell, das der Welt schadet und dem Ziel einer gerechteren und ökologisch nachhaltigen Weltgesellschaft im Weg steht. Seine Wurzeln hat dieses Geschäftsmodell auch im Schweizer «Kolonialismus ohne Kolonien» des 17., 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In diesem Webinar wollen wir der Geschichte dieser postkolonialen Schweizer Wirtschaft nachgehen, uns ein realistisches Bild ihrer Gegenwart erschliessen und Perspektiven einer zukünftigen solidarischeren Schweiz diskutieren.

Gäste: Izabel Barros (Berner Rassismus Stammtisch), Loriana Crâsnic (Arbeitsgruppe Globale Steuergerechtigkeit – ZAGG), Elango Kanakasundaram (Multiwatch).
Die Diskussion wird von Dominik Gross, Analyst für int. Steuer- und Finanzpolitik bei Alliance Sud / Mitentwickler INES-Politik und Halua Pinto de Magalhães: Mitglied Vorstand INES moderiert.

Von April bis Juni führt INES gemeinsam mit Lucify.ch eine Webinar-Reihe durch. Themen sind Bürgerschaftsmodelle für die Neue Schweiz, mediale Repräsentationspolitik, postmigrantische Kulturpolitik und postkoloniale Solidarität in der globalen Wirtschaft.
https://institutneueschweiz.ch/De/Events

INES Webinarreihe 2021 in Zusammenarbeit mit Lucify.ch


Der Journalist und Autor Firas Shamsan aus dem Jemen hält sich derzeit in Bern auf im Rahmen des Programm «Writers in Exile» des Deutschschweizer PEN-Zentrums. Im Gespräch mit Noor Alamery, Journalistin bei Lucify.ch, spricht Firas Shamsan über Medien als politisches Instrument und seine Erfahrung als Journalist im Jemen und in der Schweiz. Adi Blum, Koordinator, stellt das Projekt «Writers in Exile» vor.
Die Veranstaltung ist in Deutsch und Englisch.

Veranstaltende Polit-Forum Bern


In unserer Gesellschaft sind vor allem Frauen* für Pflege- und Betreuungsarbeit zuständig. Diese Arbeit geniesst wenig Anerkennung und ist entsprechend nicht oder unterbezahlt. Wie aber können wir Care-Arbeit gerechter organisieren? In ihrem Buch „Schluss mit gratis!“ plädiert Sibylle Stillhart dafür, die unbezahlte Arbeit auf die politische Agenda zu setzen. 
Die Veranstaltung findet statt in der Reihe „Zu Gast“ im Rahmen der GESCHLECHT-Ausstellung im Stapferhaus in Lenzburg.

Der Veranstaltungslink des live streams wird hier gepostet: https://www.16tage.ch/de/16-tage/lesung-feministische-perspektiven-auf-den-wert-der-care-arbeit-54.html
Anmeldung unter info@cfd-ch.org

Veranstaltende cfd – Die feministische Friedensorganisation


Einladung zum Podiumsgespräch
«Mutterschaft und strukturelle Gewalt am Arbeitsplatz»
Gemeinsam sind wir stark! Mutterschaft führt oft zu struktureller Gewalt wie z.B. Kündigungen. Die EKdM und die Unia nehmen gemeinsam den Kampf für eine gerechtere Behandlung von Müttern am Arbeitsplatz auf.
Die Journalistin Sibylle Hartmann im Gespräch mit
Natalie Urwyler, Ärztin
Deborah Bühlmann, Juristin und Präsidentin von Bewahrt.org
Christin Tlach, Hebamme und Unternehmerin
Aude Spang, Nationale Gleichstellungssekretärin, Unia
Donnerstag 26. November 2020
20:00 h
Live – Übertragung auf Youtube Livestream
https://youtu.be/KO-O5MMrgLY
Weitere spannende Veranstaltungen auf www.16tage.ch
Eine Veranstaltung organisiert durch EKdM, Gewerkschaft Unia und cfd
mit Unterstützung von Lucify.ch
👋Übrigens: Am 25. November 2020 treffen wir EKdM-Frauen uns auf dem Bahnhofsplatz Bern zur Unterstützung der cfd an einer Lancierungsaktion. Es wäre schön, wenn Du Dich uns anschliessen würdest, wir sind ab 17:30 vor Ort.

Live Übertragung der FeminisTisch: Feministische Perspektiven auf die Konzernverantwortungsinitiative

Die Konzernverantwortungsinitiative kommt am 29. November 2020 zur Abstimmung. Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Dass Konzerne mit Hauptsitz in der Schweiz weltweit für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, die sie verursachen, geradestehen.

Gemeinsam mit FriedensFrauen Weltweit (Peacewomen Across the Globe PWAG) beleuchten wir die Konzernverantwortungsinitiative aus Frauen*rechtsperspektive. Eine aktuelle politische Debatte, auf die es auch eine feministische Sicht braucht.

Referentinnen:
Fausta Borsani, Frauen für die Umwelt
Silva Lieberherr, Brot für alle

Moderation: Karmen Ramírez Boscán, Lucify.ch, Menschenrechtsaktivistin

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LAST EVENTS

Live Übertragung der Feministischen Sondersession

«Die Feministische Sondersession»

Am Freitag, den 11. September, gibt es ab 18.00 Uhr Offene Bühne für inspirierende Reden, für kleinere und grössere Beiträge von Frauen, die über ihre Situation in systemrelevanten Berufen sprechen wollen. Care-Migrantinnen, Detailhändlerinnen, Kinderbetreuerinnen, Pflegerinnen und andere mehr. Der Freitag ist auch der Auftakt für alle, die gerne singen: es finden die Probe des Lieds «Sin miedo» statt, das am Samstag aufgeführt werden soll.

Parallel zur Eidgenössischen Herbstsession findet im September die erste feministische Sondersession in Bern und online statt. Warum?
Frauen* und ihre bezahlte und unbezahlte (Care)-Arbeit sind «systemrelevant». Das hat die Corona-Krise deutlich gezeigt. Im Krisenstab des Bundesrates waren sie jedoch nicht vertreten.

Die Feministische Sondersession ist die Plattform für all jene, deren Stimmen bisher nicht gehört wurden: Für all die Frauen*, die während Corona den Alltag am Laufen hielten und weiterhin am Laufen halten. Und die – wenn wir nicht handeln – die Folgen der Krise am härtesten spüren werden.

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Live Talk über Gewalt an Frauen: „Zunehmende Gewalt an Frauen auch in der Schweiz!“

Im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, Lucify.ch organisiert eine Podiumsdiskussion mit Ana Bea Schmalz (cdf, Bern) und Simone Eggler (Terre des Femmes Schweiz). Das Abend ist von unserer Redakteurin Kanchana Chandran moderiert.

Unter dem Titel „Zunehmende Gewalt an Frauen auch in der Schweiz!“ fragen wir welche Formen der Gewalt werden an Frauen ausgeübt und wie sind Migrantinnen und geflüchtete Frauen von struktureller Gewalt betroffen?

Ihr seid alle herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmen oder der Event auf www.lucify.ch/live und dem lucify.ch-youtube-channel zu folgen.

Das Abend beginnt um 18h, im Roten Raum in Zurich, mit anschliessendem Apéro. Wir freuen uns auf Euch!

Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt eine Kollekte zur Unterstützung des Projekts Lucify.ch, der weiblichen und internationalen Stimme in der Schweizer Medienlandschaft. Wer von Zuhause schaut kann auch uns ünsterstutzen oder Mitglied von Verein Lucify.ch werden.

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Live Talk über den Frauenstreik: Kann die Schweiz Violet werden?

Eine Woche vor dem Frauenstreik vom 14.6. diskutieren wir live mit: Barbara Keller (Frauenstreik-Kollektiv Bern), Nekane Txapartegi (Frauenstreik-Kollektiv Zürich) und Stephanie von Cranach (Unia) ob der Frauenstreik wirklich schweizweit Frauen und Männer mobilisieren wird.

Auf dem Podium reden wir über die Gründe des Streiks, die Visionen der Streikerinnen und ihre Pläne, wie sie diese erreichen wollen. Das Publikum kann, wie immer beim Lucify.ch-Live-Talk, mitreden.

Der Event hat in der Kleinen Bühne im Progr am 06.06.2019 um 19 Uhr stattgefunden und wurde gleichzeitig auf dieser Seite und dem Lucify.ch-Youtube-Channel übertragen.