Von Korea bis zu Heidis Bergen: Ein feministischer Abend in Bern über Grenzen, Identitäten und Engagement

Unter der Schirmherrschaft und Organisation von Feministisches Bern – AG Migration, veranstaltet im Living Room und dokumentiert von Lucify.ch

In Bern fand das «Café Treffen» (Feministisches Café) statt, organisiert von Feministisches Bern – AG Migration und ausgerichtet im Living Room. Der Abend war geprägt von inhaltlicher Tiefe, vielfältigen Perspektiven und einem offenen Austausch zu Fragen von Identität, Zugehörigkeit und feministischer Praxis. Die Plattform Lucify.ch hat die Veranstaltung dokumentiert.

Zwischen Wurzeln und Zugehörigkeit

Im Zentrum des Abends stand die Gästin Larissa Mina Lee (sie/ihr), die in ihrer Präsentation persönliche Erfahrungen mit beruflichem Engagement verband. Als Tochter koreanischer Eltern, geboren und aufgewachsen in der Schweiz, bringt sie eine vielschichtige Perspektive mit, die das Zusammenspiel unterschiedlicher kultureller Hintergründe widerspiegelt.

Larissa Mina Lee gewährte Einblicke in ihre Tätigkeit bei PeaceWomen Across the Globe, wo sie im Bereich Netzwerk und politische Arbeit aktiv ist. Sie betonte die zentrale Rolle feministischer Ansätze in der Friedensarbeit, insbesondere die Stärkung von Frauen* in Konflikt- und Krisengebieten sowie die Bedeutung globaler Solidarität für nachhaltige Veränderungen.

  • Engagement zwischen Kultur und Politik

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich in verschiedenen Initiativen wie ASU collective, Aktion Vierviertel und dem Queersicht Filmfestival. Ihr Wirken bewegt sich an der Schnittstelle von kulturellem Ausdruck und politischem Aktivismus und unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Räume für gesellschaftlichen Wandel.

  • Lebendiger Austausch und gemeinsames Lernen

Im Anschluss an die Präsentation entwickelte sich eine offene Diskussion, in der die Teilnehmenden ihre Erfahrungen teilten und Fragen einbrachten. Die Atmosphäre war geprägt von Respekt, Offenheit und dem Wunsch nach gegenseitigem Lernen.

  • Dank an die Organisatorinnen

Ein besonderer Dank gilt Asmaa Dahib und Erika für ihr Engagement in der Organisation und Begleitung dieses Abends, der massgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen hat.

Diese Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung feministischer und zivilgesellschaftlicher Initiativen, die Räume für Dialog schaffen und den interkulturellen Austausch fördern.

Für Informationen und zur Teilnahme an den feministischen Treffen schreiben Sie an zahor@lucify.ch

Über Zahraa Alassadi

Zahraa Al-Assadi ist Redakteurin bei Lucify.ch. Sie wurde im Libanon (Baalbek) geboren, hat irakische Wurzeln und wuchs künstlerisch und intellektuell in Damaskus auf. Sie ist aktiv in kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen: Moderation, Unterstützung kleiner Projekte, Frauenaktivismus sowie Engagement in Vereinen und Gewerkschaften. Zudem verfügt sie über umfangreiche journalistische Erfahrung und hat Interviews und Beiträge zu Kunst und Kultur veröffentlicht. Ihr Leitprinzip lautet: „Wahre Freiheit beginnt mit geistiger und materieller Unabhängigkeit.“

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