Stimmen aus Moria

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Die Stimme der Flüchtlinge aus Moria hallte am Samstag, 17. Oktober, durch Luzern.

Die Solidarität mit den geflüchteten Menschen aus Moria wird immer stärker. Aktivisten der Gruppe “Resolut” hatten in Luzern Zelte aufgebaut, um gegen das Vorgehen der europäischen Länder zu protestieren, die das Problem ignorieren nach dem Prinzip “Moria brennt und wir schauen zu”.

Nach dem Brand im Flüchtlingslager von Moria in Griechenland haben sich viele Bürger*innen und Bürger europäischer Länder mit den betroffenen Menschen solidarisiert und auf deren Überlebenskampf, sowie auf die notwendige Unterstützung durch andere Länder, aufmerksam gemacht. Viele Menschen, die an Protestaktionen beteiligt sind, kritisieren den Umgang der europäischen Regierungen, die durch ihr Verhalten das Problem ignorieren oder verdrängen.

Die Aktion der Aktivisten am vergangenen Samstag löste grosses Interesse bei den Anwohner*innen aus. Es wurden zahlreiche Interviews geführt, die auf der Website “Morias Stimmen” veröffentlicht wurden.

Zu hören sind unter den Aufzeichnungen auch Hilferufe und Stimmen der Menschen aus dem Flüchtlingslager. Den Aufzeichnungen zufolge lebten etwa 20.000 Menschen im Lager, obwohl die Kapazität weniger als 3.000 umfasste. Bereits im Frühjahr wurden vor dem Ausbruch des Coronavirus die Lebensbedingungen im Lager von Tag zu Tag schwieriger.

Während der einstündigen Aktion verteilten die “Resolut-Aktivisten“ Flyer mit dem Slogan “Moria brennt und ihr schaut zu!”

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