Essen für Alle

Essen für Alle
Essen Für Alle

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بنی آدم اعضای یک پیکرند                       که در آفرینش ز یک گوهرند

چو عضوی به درد آورد روزگار                     دگر عضوها را نماند قرار

تو کز محنت دیگران بی غمی                           نشاید که نامند نهند آدمی

„سعدی شیرازی“

Saadi-e-Schirazi, ein berühmter iranischer Dichter, definierte vor siebenhundert Jahren die menschliche Solidarität in Krisenzeiten so:

„Alle Menschen sind zusammen wie ein Körper. Wenn ein Teil der Menschen Schmerzen hat, kann der andere Teil der Menschen nicht ruhig bleiben. Wenn jemand nicht traurig über den Schmerz anderer ist, ist es nicht angemessen, diese Person als Mensch zu bezeichnen.“

 

Im Moment, in der Coronakrise, erleben wir menschliche Solidarität genau so. Gesunde und junge Leute können nicht ruhig bleiben, weil sie weniger in Gefahr sind. Sie organisieren verschiedene wertvolle Aktivitäten, damit sie den anderen Teil der Gesellschaft, welcher mehr in Gefahr ist, unterstützen.

Jeder kann ein Kommando auf diesem Schlachtfeld gegen das Coronavirus sein. Ein Kommando in dieser Krise ist zum Beispiel ein junger Mann in Zürich. Er heisst Amine Diare Conde, ist 22 Jahre alt und ein abgewiesener Asylsuchender aus Guinea. Die Initiative „ Essen Für alle „ ist eine tolle Idee von Amine, weil er selber erlebt hat, wie es ist, hungrig zu sein und weiss, wie schwierig dies ist. Er will dazu beitragen, dass in der Schweiz niemand hungert. Er hat uns über das Projekt „Essen für alle“ erzählt:

Essen Für Alle, Amine Diare Conde

Essen Für Alle, Amine Diare Conde

 

Wenn jemand Essen braucht oder bei diesem Projekt in seinem Kanton mitmachen möchte, kann er oder sie sich an die Autonome Schule Zürich wenden oder direkt an Amine. Telefon: 076 373 39 89 oder E-Mail: aminediare.conde@gmail.com.

Spenden sind erbeten über das Konto der Autonomen Schule Zürich (ASZ) (https://www.bildung-fuer-alle.ch/eintrag/deine-spende-fuer-die-asz), bitte mit dem Vermerk „Essen für alle“ (sonst geht es nicht an die Aktion) und bitte nicht via paypal, denn das ist sehr kompliziert für die Abrechnung.

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Mahtab stammt aus Iran und hat in Teheran persische Literatur studiert. Während ihres beruflichen Werdeganges hat sie als Sendeleiterin und Produzentin bei Radio Teheran und dem iranischen Nationalradio sowie als Reporterin und Autorin bei mehreren Zeitungen gearbeitet. Ausserdem war sie mehrere Jahre an der Kunst Akademie und Kulturerbe-Organisation in der Forschung tätig. 2015 hat sie ihr Land infolge der politischen Situation verlassen und ist mit ihrem Sohn in die Schweiz geflüchtet. Hier engagiert sie sich in verschiedenen Projekten. Zurzeit führt Mahtab einen Stadtrundgang bei StattLand, ist Moderatorin der Sendung vox mundi bei Radio Rabe und seit Juli 2019 Sendeleiterin der Sendung Torfehaye Javidan.

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