Mehr Diversität für die Kulturstadt Bern

Am Montag, 17.Februar 2020, fand im PROGR das 4. Berner Kulturforum statt. Rund 170 kulturelle Akteure, darunter Institutionen, Kulturproduzenten, Politiker und weitere Interessierte, nahmen an der Veranstaltung teil. Bahareh Shareh, Kulturwissenschftlerin und Cordula Kehr, Kommunikationsleiterin des Berliner Projektbüros für Diversitätsentwicklung "Diversity.Arts.Culture", plädierte für mehr Vielfalt und Inklusion im Kulturbetrieb.

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Das 4. Berner Kulturforum ist die zweite und letzte partizipative Veranstaltung, zur Erarbeitung der Ziele und Massnahmen der städtischen Kulturstrategie 2021-2024.

Neben den Diskussionsrunden um Kulturproduktion, deren Reichweite und Zugang, wurde grosses Gewicht auf die Thematik der kulturellen Vielfalt gelegt. Die Kulturwissenschaftlerin Bahareh Sharifi und die Kommunikationsleiterin Cordula Kehr von Diversity.Arts.Culture Berlin wurden eingeladen, über ihre Arbeit zur Diversitätsentwicklung in Berlin zu referieren.
In ihrem Impulsreferat «Diversität! Impulse für den Kulturbetrieb», sprachen die Beiden über die Notwendigkeit einer guten Praxis und forderten mehr Gefässe für eine inklusive Kultur. Lucify.ch hat die Expertinnen nach einigen Tipps für mehr Diversität in der Kultur befragt.

Mit den Resultaten des 4. Kulturforums der Stadt Bern, werden die betroffenen Dienststellen das Massnahmenpaket inhaltlich, sprachlich und formell überarbeiten. Die überarbeitete Strategie wird im Sommer 2020 dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt.

Kulturforum Bern 2020 – Bild von Firas Shamsan

Die Stadt Bern gestaltet ihre Kulturstrategie 2017 – 2028 in einem partizipativen Prozess. Für jeweils vier Jahre werden Ziele und Massnahmen von der Verwaltung erarbeitet, die in den Kulturforen, gemeinsam mit kulturellen Akteurinnen und Akteuren, diskutiert werden.
Die Handlungsfelder des Konzepts sind «Kulturproduktion», «Zugang zu Kultur», «Ausstrahlung», «Freiräume», «Partizipation und Dialog» und «Kooperation in der öffentlichen Kulturförderung».

 

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Perla ist Film- und Kulturwissenschaftlerin. Ihre Leidenschaft für die Filmproduktion begann 2000 in Bologna, Italien mit einem Videokurs. Als sie ein Jahr später einen Dokumentarfilm in Indien drehte, entschied sie für sich, dass dies ihr Weg sein wird. Seitdem dokumentierte sie mit ihrer Kamera unter anderem die Häuserbesetzerszene in Paris, die Community des Radio RaBe in Bern, die Lindy-Hop-Szene in der Schweiz und die politische Partizipation von Migrantinnen in der Schweiz. Nach einer Weiterbildung in Kommunikation hat sie sich auch dem Journalismus und der Kreation von Webinhalten gewidmet.

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